Vortragsreihe Biologie & Umwelt Archiv


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Vortrag aus der Reihe Biologie und Umwelt

Mit Unterstützung durch die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft und durch den

Naturwissenschaftlichen Verein für Bielefeld und Umgegend e.V.

Dienstag, 12. Juli um 18.15 Uhr 

Der Bienenstaat noch immer voller Überraschungen - Neue Einblicke mit der HOBOS-Plattform

Referent:     Benjamin Rutschmann (Universität Würzburg - Fachgruppe Didaktik Biologie

Ort:              Universität Bielefeld, Hörsaal H13

 

 

HOBOS (HOneBee Online Studies, www.hobos.de) ist eine Plattform, die bislang weltweit ohne Beispiel ist und die über das Internet allen Nutzern vollkommen neuartige Methoden und Einblicke ins Bienenvolk eröffnet.

Mit Kameras und verschiedensten Messinstrumenten kann der komplett vernetzte Bienenstaat rund um die Uhr überwacht werden ohne die Bienen in ihrem natürlichen Verhalten einzuschränken.

Der freie Zugang zu allen Daten, live oder über die Datenspeicher, ist Beispiel für eine offene Wissenschaft, verfügbar für Grundlagenforschung und Ausbildung. Studierenden, Wissenschaftlern und einer breiten interessierten Öffentlichkeit wird ermöglicht, alle erfassten Vorgänge im Bienenstock zu verfolgen und über eigene Fragen Forschungsprojekte durchzuführen.

 

Gäste sind willkommen

Interessierte Laien und Fachleute, Studenten und Bürger, Jüngere und Ältere, Hiesige und Auswärtige sind herzlich eingeladen und zu konstruktiver und kritischer Diskussion aufgefordert

 

N. Grotjohann, M. Kraemer und O. Krüger

 

Fahrpläne:   www.mobiel.de


Vortrag aus der Reihe Biologie und Umwelt

Mit Unterstützung durch die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft und durch den

Naturwissenschaftlichen Verein für Bielefeld und Umgegend e.V.

Dienstag, 14. Juni um 18.15 Uhr 

Schutz der Wildnis oder Schutz der Landschaft - Perspektiven aus der Sicht der Biologie

Referent:     Prof. Dr. Hansjörg Küster ( Universität Hannover )

Ort:              Universität Bielefeld, Hörsaal H13

 

Beim Schutz der Wildnis geht es vor allem darum, natürliche Abläufe ohne Eingriffe zuzulassen: Die dynamische Natur soll sich ohne Einwirkungen des Menschen frei entwickeln können.

Nimmt man dies Ernst, muss man auch zulassen, dass bestimmte Pflanzen- und Tierarten während der Entwicklung von Wildnis verschwinden bzw. aussterben können.

Beim Schutz von Landschaft geht es nicht nur um den Schutz landschaftlicher Strukturen, sondern in dieses Ziel kann auch der Schutz bestimmter Arten von Tieren und Pflanzen durch ein dafür entwickeltes Management integriert sein.

Beide Ziele lassen sich nicht miteinander vereinen; daher ist an jedem Ort eine grundsätzliche Entscheidung darüber zu treffen, ob es dort primär um einen Arten- und Landschaftsschutz oder einen Schutz von Wildnis gehen soll.

 

 

Gäste sind willkommen

Interessierte Laien und Fachleute, Studenten und Bürger, Jüngere und Ältere, Hiesige und Auswärtige sind herzlich eingeladen und zu konstruktiver und kritischer Diskussion aufgefordert

 

N. Grotjohann, M. Kraemer und O. Krüger

 

Fahrpläne:   www.mobiel.de



Vortrag aus der Reihe Biologie & Umwelt

Dienstag, 12. Januar 2016 um 18.15 Uhr in Hörsaal H 2  >>> hier geht's zur Anfahrtskarte

"Kommunikation mit Doppelgängern: Mimikry und verwandte Phänomene der Nachahmung und Täuschung"

Referent:     Prof. Dr. Klaus Lunau, Institut für Sinnesökologie - Heinrich-Heine Universität Düsseldorf

Ort:              Universität Bielefeld, Hörsaal H 2

Signale im Pflanzen- und Tierreich dienen nicht nur der Mitteilung von Informationen, sondern auch der Manipulation des Signalempfängers. Bestehende Präferenzen für bestimmte Signale werden sensorisch ausgenutzt, wirksame Warnsignale bei verschiedenen Arten normiert. Bei Mimikry handelt es sich um eine Signalfälschung, bei der ein Signalempfänger durch Verwechslung von Vorbild und Nachahmer getäuscht wird. An den Beispielen von Augenflecken bei Schmetterlingen und anderen Tieren sowie von Staubgefäßimitationen bei Blütenpflanzen wird die Wirkung von Mimikry vorgestellt und die imitierten Signalstrukturen mit den Augen der natürlichen Signalempfänger - Vögel für Augenimitationen, Bienen und Schwebfliegen für Staubgefäßmimikry - betrachtet.

 

Gäste sind willkommen

Interessierte Laien und Fachleute, Studenten und Bürger, Jüngere und Ältere, Hiesige und Auswärtige sind herzlich eingeladen und zu konstruktiver und kritischer Diskussion aufgefordert

 

N. Grotjohann, M. Kraemer und O. Krüger

 

Wir freuen uns auf Sie

Universität Bielefeld Raum H 2    >>> hier geht's zur Anfahrtskarte


Vortrag aus der Reihe Biologie & Umwelt

Dienstag, 08. Dezember 2015 um 18.15 Uhr

"Von Lemminge, Schnee-Eulen und Eisbären - Vom Leben in der Arktis im Griff des Klimawandels

Einblicke aus einer Langzeituntersuchung im North-East Greenland National Park"

Referent:     Dr. Benoit Sittler (Deutsch-Französisches Grönland Projekt, Universität Freiburg)

Ort:              Universität Bielefeld, Hörsaal H 2

 

An kaum einem Ort sind die Folgen des Klimawandels so spürbar wie in der Arktis.

Eine Langzeitforschung der Universität Freiburg über ein hocharktisches Ökosystem liefert diesbezüglich neue Einblicke in die Realität des Wandels.

Das Untersuchungsgebiet im North East Greenland National Park ist der Lebensraum von Lemmingen, Schnee-Eulen und zugleich auch eines der Hauptwurfgebiete von Eisbären.

Beobachtungen von fast drei Jahrzehnten dokumentieren in eindeutiger Weise, wie sehr dieser Wandel eine ernsthafte Herausforderung für diese so gut an den arktischen Lebensraum angepassten Arten darstellt.

 

Gäste sind willkommen

Interessierte Laien und Fachleute, Studenten und Bürger, Jüngere und Ältere, Hiesige und Auswärtige sind herzlich eingeladen und zu konstruktiver und kritischer Diskussion aufgefordert

 

N. Grotjohann, M. Kraemer und O. Krüger

 

Wir freuen uns auf Sie

 

Fahrpläne:  www.mobiel.de