"Im Wald der Wisente"

Keine Amphibien, aber wunderschön!

Der Film "Im Wald der Wisente" von AugenBlick Naturfilm / Ulrich Haufe ist nun auch bei Youtube zu finden.

 

https://www.youtube.com/watch?v=RwML-cQJCiw

 

Bergmolchlarven sind am 1. Dezember (10°C) 2018 noch im Gewässer

Im November 2018 wurden noch zig Bergmolchlarven im Gewässer beobachtet. Die abwanderden juvenilen Teichmolche am Herbstzaun waren nur halb so groß wie die der juvenilen in den Vorjahren und auch deren Anzahl war deutlich kleiner.

 

Diese Bergmolchlarve befand sich am 1. Dezember bei 10° noch im Gewässer, wie vermutlich noch etliche Molchlarven.

 Bis zum 15. November (noch ein juveniler Teichmolch bei 3°C) wurden die Herbstzäune betreut. Die Anzahl notierter Amphibien fiel aufgrund der langen Dürre eher bescheiden aus, nicht einmal halb so viele wie in Vorjahren wanderten die Schutzzäune an.

Gute Nachrichten für den Artenschutz:                                                           Im gestrigen Umweltausschuss wurden die Weichen für die Zukunft des Bielefelder Amphibienschutzes gestellt.

 Artenschutz ausbauen, Amphibienschutz verbessern

Veröffentlicht von Gruene am

Das Umweltamt hat (zusammen mit vielen Ehrenamtler/innenn) in diesem, wie auch in den Vorjahren, den saisonalen Amphibienschutz koordiniert. Ein reibungsloser Ablauf war nicht immer gegeben und vor allem StraßenNRW ist in puncto sachgemäßem Aufbau der saisonalen Zäune kritikwürdig. Zudem hat der ehrenamtliche Amphibienschutz in Bielefeld mit zahlreichen Problemen zu kämpfen:

5. September: Am 10. September sollen die Schutzzäune aufgebaut werden - die Betreuung der Amphibienschutzzäune Eickumestraße ab dann gesichert

Eickumerstraße: nur noch Montag und Freitags fehlt die Betreuung

am 3.September

 Es fehlt nur noch für Montag-und Freitagmorgen ein(e) Betreuer(in) zur Betreuung der Schutzzäune an der Eickumerstraße.

 Daran darf es doch nicht scheitern! Bitte melden Sie sich damit die Schutzzäune aufgebaut werden können und hunderte Amphibien sicher über die Strasse kommen.

Amphibien Herbstwanderung vollzieht sich bis heute ohne Schutzmaßnahmen

Eickumerstraße in Jöllenbeck am 1. Sepember 2018:

Herbstschutzzäune sollten bis zum 15. August stehen, viele Molche wandern aber auch schon früher und vor allem die "neuen Molche Frösche und Erdkröten".

Mangels ausreichender Amphibienbetreuer (erstmals) wurden die Schutzzäune nun auch nicht bis am 30. August aufgebaut.

an einem anderem Standort sind in den letzten zwei Wochen schon über 1000 Amphibien in Sicherhei gebracht worden!

Falls sich noch Amphibienbetreuer melden, soll nun am Montag, 3. September, aufgebaut werden ... ?  Bitte melden Sie sich,

bevor noch mehr Amphibien auf der Eickumerstrasse tot gefahren werden!    0521/335329

Eickumerstraße in Jöllenbeck, August 2018: Dringend werden Amphibienbetreuer gesucht, damit große wie junge Frösche, Molche und Erdkröten nicht auf der Straße enden.

Der Herbstzaun an der Eickumerstraße wird leider 14 Tage später, erst zum 30. August aufgebaut, da ehrenamtliche Amphibienbetreuer im Team fehlen.

Schön wäre wenn Sie an einem Morgen pro Woche eine Stunde Zeit hätten; wenn mehr Amphibien anwandern, kann das auch etwas länger dauern.
Das Team sucht noch engagierte Verstärkung, bitte bei der AG-Leitung B. Bender melden. Eine Einweisung usw. erfolgt direkt an den Schutzzäunen der Eickumerstraße. 

Wir freuen uns auf Dich :-)

Seit 1999 wurden hier nicht nur im Frühjahr sondern auch ab Mitte August, mittels Herbstzaun bis Ende Oktober, sehr erfolgreich hunderte, auch schon tausende Amphibien sicher über die Eickumerstraße gebracht. Sehr schade wäre es, wenn nun nach 20 Jahren Bemühungen Ehrenamtlicher um den Erhalt der Amphibien, die Tiere auf der Straße enden.

Bereits im Frühjahr 2018 fehlten ehrenamtliche Amphibienbetreuer!

Haben sie ein Herz für Amphibien? Bitte melden Sie sich! B. Bender 0521 335329

13. August: Knuffig! Diesjährige Erdkröte hängt lässig auf einem der Stöckchen im Fangeimer herum.

Schwärzepilz (Dematiaceae) Befall an Erdkröten an zwei Standorten in Bielefeld

In den letzten Wochen wurden einzelne diesjährige Erdkröten mit einem oder mehreren schwarzen Flecken aufgefunden.

Bereits im Frühjahr wurden einzelne adulte Erdkröten mit ungewöhnlich kleinen schwarzen Flecken notiert.

Die Ansteckung mit diesem Schimmelpilz (Schwärzepilze der Gattung Cladosporium) erfolgt bei den Erdkröten über die Haut. Es entwickeln sich schwarze Hautstellen, später werden auch die inneren Organe befallen und es endet für die Amphibien meist tödlich. Diese Erkrankung ist bei Erdkröten offensichtlich nicht selten, aber es wird kaum darüber berichtet. (Mathias Kliemt (2017) "Verschiedene Auffälligkeiten bei juvenilen Erdkröten und einem Moorfrosch" in Feldherpetologisches Magazin, Heft 7.

Der Ganzjahres-Schutzzaun in Bielefeld, der am 19. Februar aufgebaut und seitdem fortwährend reklamiert wurde, hat nun seit Freitag, dem 13. Juli zumindest eine akzeptable Zaunhöhe.

Zufällig kam eine ehrenamtliche Amphibienbetreuer dazu, und es stellte sich heraus, dass die drei Mitarbeiter der in Bielefeld aufbauenden Firma keine Information erhalten hatten, was am Schutzzaun korrigiert werden sollte. Sie wären wohl unverrichteter Dinge wieder gefahren ohne den Zaunsaum mind. 10 cm aus der Erde zu ziehen.

 Weitere Korrekturarbeiten bleiben leider immer noch für die ehrenamtlichen Amphibienbetreuer zu erledigen.

Endlich kam Regen am 10. Juli;  Amphibien wanderten sofort und heftig!

Hinein in den Fangeimer, aber die "neuen" Erdkröten klettern auch wieder hinaus.

 

Nur am 10. Juli wurden an einem Standort 3698 Amphibien an den Fangzäunen eingesammelt und über die Straße an sichere Stellen gesetzt, daunter 3658 diesjährige Erdkröten oft schon größer als 2 cm.

 

Die "neuen" Erdköten am 4. Juli: Einige sind schon 2 cm groß

Junge Erdkröten trotzen der wochenlangen Trockenheit (6. Juli) und wandern den Schutzzaun an, hier lockt das feuchte Moos in den Fangeimern den Nachwuchs zur Erholung an.

03. Juli: Die Nachbesserungen (Rekl. vom Februar) zur Zaunhöhe am oberen Nordzaun sollen nun bei besseren Bodenverhältnissen bis Mitte August durchgeführt werden.

Beim nächsten Regen wird es heftig lebendig an den Schutzzäunen.

Amphibien-Schutzzaun in Bielefeld wurde am Montag, 19. Februar dilettantisch aufgebaut, bis jetzt, am 1. Juli wurde nicht korrigiert!

Bereits am Nachmittag des 19.02. habe ich die ersten ca. 15 Meter angesehen, fotografiert und reklamiert. Die Zaunhöhe sollte nach MamS 2000 (18 Jahre alt!) „mindestens 40 cm“ betragen.

 

Die Zaunhöhe betrug im Februar aber an einigen Stellen weit unter mind. 40 cm, um 30 cm und aufgrund von zu wenigen und schlecht gesetzten Haltestäben hing der Zaun dann auch noch auf der Anwanderseite herunter.

Trotz wiederholter Reklamationen, pdf´s und Erinnerungs Emails an die Zuständige im Umweltamt wurde dieser Ganzjahreszaun erst am 29. Juni "korrigiert", siehe Fotos. 

Aber leider nur zum Schein!

Die deutlich zu geringe Zaunhöhe (Innen oft nur um 20 cm hoch, aussen nur 30 cm) blieb unverändert, der schlechte Einbau der Haltestäbe ebenso.

Das ist für weit über 1000 Teichmolche, die hier Jahr für Jahr wandern eine Farce und kein Schutz, es sei denn man rennt des nachts unentwegt am Zaun entlang um sie einzusammeln bevor sie klettern.

Bis heute, 2. Juli 2018 wurde von der Fa. Profil e.V. dieser Schutzzaun (und auch andere) nicht fachgerecht korrigiert, es wurde vielleicht ein Haltestab umgedreht.

Mit einer Zaunhöhe von 21 cm neben dem Fangeimer (= Höhe der Taschenlampe) und an den meisten Stellen nur 30 cm oder auch 35 cm hoch (von aussen gemessen) bedeutet das auch bei einem leicht schräg aufgebauten Schutzzaun keinen Schutz für Amphibien und erst recht nicht für Molche, Frösche oder Juvenile.

Da sagte eine Amphibienbetreuerin über ihren Zaun in Bielefeld:

"Da lachen sich die Frösche vor dem Zaun schon tot."

Hier klettern zwei Teichmolche nachts aus dem letzten Fangeimer vor der Straße und für Grasfrösche oder die kleinen diesjährigen Erdkröten ist ein solcher Zaun kein Schutz sondern leider nur ein Witz!

Das Umweltamt Bielefeld dazu:

Reklamationen zum Zaunaufbau nehmen wir weiter gerne entgegen, geben diese, wenn sie aus unserer Sicht gerechtfertigt sind, an das beauftragte Unternehmen weiter und werden die Umsetzung der Nachbesserungen durchsetzen. Einige Punkte werden von uns aber anders bewertet.

Ich habe die Fangeimer nun geschlossen, der Schutzzaun erfüllt so seinen Zweck keinesfalls!

Auch Molche und alle juvenilen Amphibien können über die Stöckchen (für Mäuse Käfer etc.) die Fangeimer sowie einen zu niedrigen oder eher senkrechten Schutzzaun überklettern!

16. Juni: Spitzmäuse können mit Hilfe der zwei Stöckchen hinaus

Die Spitzmaus war versteckt in einem Mooshaufen. Als das Moos heraus genommen wurde, rannte sie erst panisch im Kreis herum .. aber dann sprang sie auf ein Stöckchen …

Die Kamera blitzte und die Spitzmaus sprang zurück und dann wieder auf ein Stöckchen und noch ein Blitz ... dann hinaus aus dem Fangeimer.

Ohne die Taschenlampe, den Blitz der Kamera und mit dem nun fehlendem Mooshaufen, wäre sie deutlich schneller als in 4 Minuten, entspannt  wieder hinaus gelaufen, bb.

9. Juni 2018: Nun wandern viele Molche und diesjährige Erdkröten aus den Gewässerbereichen ab.

Teichmolche und diesjährige Erdkröten wandern nun nach dem Regen die Amphibienschutzzäune an.

Die Winzlinge können gut klettern, diese schaukelt auf einem Hahnenfußblatt.

29. Mai 2018 Die diesjährigen Erdkröten wandern ab

Bereits an fünf Standorten im nahen Umfeld von und in Bielefeld werden auch die winzigen Erdkröten, meist 8-15 mm groß über die Straßen in Sicherheit gebracht.

Die lange Trockenphase verlangt viel Geduld der Amphibienbetreuer

Am 9. Mai: Nur ab und an kommt mal ein kleiner Molch an den Schutzzaun, bei der Trockenheit sind die Fangeimer mit ihrem feucht gehaltenen Moos die Oase während der langen Trockenphase. Amphibienbetreuer in Bielefeld wie Leopoldshöhe warten ungeduldig auf den Regen und einen Schwung zurück wandernder Amphibien.

Am 8. Mai 2018: Die Langzeit-Schutzzäune in Oldentrup stehen immer noch nicht fachgerecht.

Seit Ende Februar wurde der Aufbau mehrfach schriftlich mit Fotos reklamiert, auch nach zwei Begehungen sowie einigen Korrekturen wurde das Ziel "ein halbwegs guter Aufbau" noch nicht erreicht.

zu Foto 1: Hier springt der Grasfrosch locker auf und über den Zaun.

Nach jedem Regen hängt der Zaun noch weiter herunter und natürlich ist dies eine von Amphibien hochfrequentierte Stelle am Schutzzaun.

Foto 2:  der Zaun liegt auf dem Boden und kann in der geringen Höhe vor allem im Bereich des Fangeimers von Teichmolchen und allen juvenilen Amphibien erklettert werden. 

Senkrechte Schutzzäune werden von Molchen oft und gerne erklettert. Senkrecht steht der Zaun aufgrund nicht fachgerechtem Setzen des Haltestabs oder weil der Haltestab mangels Fachkenntnis gerade gebogen wurde (hier 1/3 der Haltestäbe).

Mit dem Regen ab Freitag, dem 13. April hat die Rückwanderung der Amphibien heftig eingesetzt.

Amphibienbetreuer in Bielefeld wie Leopoldshöhe sind nun oft stundenlang im Einsatz. Besonders spätabends (zurzeit ab 20:50) bei Nässe oder Regen sind sie auf den Straßen unterwegs um Amphibien über die Straße zu bringen oder dort einzusammeln.

Noch immer stehen Mitte April, die Schutzzäune an StrNRW –Straßen wie an Bielefelder Straßen nicht fachgerecht, wurden noch nicht korrigiert und viele Amphibien geraten so doch auf die Straße. Das bedeutet mehr Stress und Arbeit für die Ehrenamtlichen und mehr überfahrene Amphibien als in Vorjahren.

Dieser Teichfrosch spazierte am Freitag, den 13. April eine Straße entlang - er hatte Glück, eine Amphibienbetreuerin setzte ihn schnell von der Straße weg.

 

StrNRW: katastrophale Aufbau der Amphibienschutzzäune an Landesstraßen 2018

StrNRW: Aktueller Anlass ist der katastrophale Aufbau der Amphibienschutzzäune an Landesstraßen, der nun sogar dazu führt, dass zwei engagierte  und erfahrene Amphibienbetreuer ihre ehrenamtliche Tätigkeit ab sofort beendet haben.

Bereits 1998 beschrieb folgender Artikel die Auswirkungen eines fehlerhaften Aufbaus auf den Amphibienschutz und in 2000 ein weiterer Artikel über einen fachgemäßen Aufbaus der Schutzzäune.

Ein fachgerechter Aufbau von saisonalen Amphibienschutzzäunen kostet eher weniger Zeit und Geld als der schlechte Aufbau in 2018 und ist deutlich effektiver für alle Beteiligten, für die ehrenamtlichen Betreuer und vor allem für die Amphibien.

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bender3-98FehlerhafterZauna.pdf
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2000 folgte der Artikel:  

Schutzerfolg an StrNRW-Straßen auch bei Schwanzlurchen, durch einen fachgemäß aufgebauten Schutzzaun des Landesstraßenbauamtes.

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bender3-00FachgerechtAufbau.pdf
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Mittwoch, 28. März heftige Amphibienwanderung bei 6,5°C und Dauerregen.

 In Bielefeld und Leopoldshöhe wandern seit Dienstagabend wieder vermehrt Amphibien und in den nächsten Tagen wird es so weitergehen, denn es ist sehr spät im Jahr, die Tageslichtlänge deutlich länger und tausende Amphibien könnten nun unter Zeitdruck auch tagsüber wandern.

 

Leider sind die Schutzzäune an StrNRW- sowie an Bielefelder Stadtstraßen immer noch alles andere als fachgerecht aufgebaut und die Folgen sind Amphibien, die durch Löcher oder andere Fehler im Zaunaufbau auf die Straße geraten.

Fehler bei Aufbau und Betreuung  eines Amphibienschutzzaunes können mehr Schaden als Nutzen stiften.

Siehe hierzu auch die pdf´s auf unserer Seite „Amphibienschutzzäune“

Ein properes Grasfroschweibchen vorerst sicher auf dem Weg ins Laichgewässer

Eine Wiese mit hoher Artenvielfalt, davor ein Amphibienschutzzaun

Über diese Wiese wandern im Frühjahr Amphibien zu den Laichgewässern und wieder zurück. Nach dem Ablaichen halten sie sich länger in der Wiese auf (April/Mai), da sie nach der Winterruhe hier ausreichend Futter vorfinden. Anfang Juni wandern die kleinen Erdkröten und Grasfrösche aus den Laichgewässern ebenfalls in die Wiese sowie die adulten Molche. Ab etwa Mitte August (Witterung) beginnt die Herbstwanderung, vermehrt kommen nun junge wie alte Erdkröten, Grafrösche, Molche über die Wiese zum Zaun um ins Winterquartier zu wandern. Erst Anfang November wird es ruhig.

Die Wiese wird 1x jährlich gemulcht, das heißt: alles wird in kleine Stückchen geschreddert und verbleibt leider düngend auf der Wiese.

2017 wollte man diese Wiese Mitte August mähen lassen. Das konnte verhindert werden, gut 1500 Amphibien wurden hier vom 1. Juli bis zum 15. August 2017 notiert.

Es sollte dann ab November gemäht werden, wurde es aber nicht. Von November bis Mitte März hätte man die Wiese , die meist feucht ist, gerade bei Frost prima befahren und mähen können.

Die letzte Anfrage bezüglich des baldigen Mähen der Wiese wurde von der Zuständigen im Umweltamt am 7. März beantwortet, dass aufgrund diverser Aufgaben im Biodiversitätsprojekt etc. eine Mahd in dieser Woche nicht organisiert werden kann.

 

Leider ist bis heute, 25.03. 2018 nichts passiert.

Die Amphibienschutzzäune stehen längst, über 800 Amphibien sind bereits zu den Laichgewässern gewandert, einige auch über die Wiese, weitere kommen in den nächsten Wochen und bald wandern sie auch wieder zurück über diese Wiese.

Mit der Sense schafft man was weg, aber es dauert viel zu lang.

Ostersamstag, 1. April habe ich wieder etwas mit der Sense gemäht und von der Fläche gebracht. Erst nach Ostern soll erneut angefragt werden ob nicht doch noch geschreddert werden kann.

Nee, auf keinen Fall, denn jetzt ruhen sich hier tagsüber die Erdkrötenmännchen vom nächtlichen Flanieren aus und in den nächsten Tagen wird abgelaicht und die ersten Amphibien wandern in die Wiese. Und weil es gerade schön passt "hier leben auch noch Osterhasen.

Um eine schöne Blumenwiese auch für Insekten zu erreichen, darf nicht gemulcht werden, das Mähgut muss entfernt werden, da es die Wiese überdüngt .

Am Donnerstagabend, 22.03. 2018 bei Nieselregen und etwa 5°C wanderten einige Amphibien. Einige Molche, Grasfroschmänchen und auch schon Erdkröten waren in Bielefeld wie Leopoldshöhe unterwegs. Nun werden mit zunehmender Temperatur sehr viel mehr Amphibien auf dem Weg zu den Lauchgewässern sein. Die Zeit drängt!

Leider sind immer noch nicht alle Schutzzäune aufgebaut, oder sehr schlecht und deshalb noch nicht wirklich funktionsfähig. Viele Korrekturen am Zaunaufbau müssen erfolgen, einige Meter Zaun sowie viele Fangeimer fehlen oder wurden schlecht eingebaut. 

 

Am Donnerstag, 22. März

Es wurden Schutzzäune aufgebaut an: Pödinghauserstr., Eickumerstr., Dornbergerstr. Am Fretag sollen die Schutzzäune in Leopoldshöhe endlich aufgebaut werden, liegen in der Aufbau-Reihenfolge seit Jahren weiter vorne. Die Qualität des Zaunaufbaus nett gesagt mit "sehr viel Luft nach oben", siehe unter Amphibienschutzzäune.

Montag 19. März 2018, sonnig und etwa 5°C tagsüber.

Heute sollen an StrNRW Strassen (Landesstraßen) endlich Schutzzäune aufgebaut werden: an  Pödinghauserstr. Eickumerstr. und Dornbergerstr.

 

Die erforderlichen und umfangreichen Korrekturen an den städtischen Straßen in Bielefeld dagegen wurden aufgrund des Frosts auf unbestimmte Zeit verschoben!

Zu hoffen bleibt, dass diese Korrekturarbeiten nicht erst dann erfolgen wenn aufgrund des nun zeitlichen Drucks der heftige Amphibienansturm auch tagsüber erwartet wird.

 

18. März 2018: An den Landesstraßen in Bielefeld und Leopoldshöhe stehen noch keine Amphibienschutzzäune!

Eickumerstraße, Pödinghauser Str. (von 500 notierten Amphibien wurden 250 überfahren), Dornbergerstraße, Osningstraße, Lämershagener Str. und in Leopoldshöhe: Bielefelder Str. und Eckendorferstr.  Über diese StrNRW Straßen wanderten bereits über 1000 Amphibien, Amphibienbetreuer konnten einige Tiere von der Straße nehmen, aber ohne Schutzzäune hilft das nur wenig und viele Amphibien wurden bereits überfahren.

 

Dabei gilt sei Jahren "bis zum 15. Februar sollen alle Schutzzäune stehen, falls der Boden es zulässt" (B. Bender). Über den gesamten Januar, auch in der 1. Februarwoche war es möglich die Schutzzäune aufzubauen. Dann kam eine Frostperiode und die nächste folgte ab dem 15. März.

Schutzzäune am 16. März in Bielefeld

 

Ab 10. März bei feuchten 12,5°C wanderten an vielen Stellen die ersten Amphibien

Die Saison startete, wie erwartet, heftig!

Im Fangeimer tummelt es sich abends und dann das Ergebnis, nach dem Einsammeln an einem Zaunstück, im Transporteimer.

799 Amphibien, (darunter 742 Teichmolche) die Hälfte des Ergebnisses aus dem Frühjahr 2017 wurden an einem Standort an wenigen Tagen bereits notiert.

Teichmolche sind sehr gute Kletterer, steht der Schutzzaun nicht schräg genug, klettern sie darüber und sie finden jedes Schlupffloch im oder unter dem Schutzzaun.

Zaunhöhe nicht 40 cm sondern vielleicht nur 20 cm hoch? Nach dem ersten Regen lag der Zaun schon auf dem Boden. Zwischen Zaun und Eimer sollte nichts dazwischen passen! Hier kann ein Erdkrötendoppeldecker zwischen Zaun und Fangeimer vorbei wandern und Molche gleich mehrere nebeneinander!

Die Beckendorfstraße (zuständig: Umweltamt Bielefeld) war am Abend des 10. März übersät von Amphibienleichen, eine Amphibienbetreuerin hat noch einige Tiere von der Straße geholt. Hier stand zwar ein Zaun, aber der soll so katastrophal stehen, dass das Ziel „Schutz der Amphibien“ nicht erreicht wurde.

Auch an anderen Stadtstraßen waren die Schutzzäune in diesem Jahr besonders katastrophal aufgebaut worden.

Die fachliche Anleitung der Firma ist offenbar ebenso wenig erfolgt, wie eine Kontrolle durch die Auftraggeber um den weiteren Aufbau der Schutzzäune in Bielefeld sofort in fachlich korrekte Bahnen zu lenken. Nun müssen an nahezu all diesen Schutzzäunen aufwendige Korrekturen erfolgen, während der nächste Amphibienschub die Schutzzäune anwandert. "Um den 1. April herum wollen alle Amphibien im Gewässer sitzen oder bereits abgelaicht haben" (B. Bender).

Aufgrund der dann höheren Tageslichtlänge kann es durchaus sein, dass Amphibibien auch tagsüber die Zäune anwandern während gleichzeitig Korrekturarbeiten am Zaun durchgeführt werden. Dadurch können wiederum Amphibien Schaden nehmen.

Info-Abend für Amphibienbetreuer - für Erfahrene wie Neue                  Vortrag "Heimische Amphibien - Biologie und Schutz"

Am Donnerstag, 01.03.2018 um 19:00 Uhr

 im Umweltamt (August-Bebel-Straße 75-77)Raum 023 (EG) Parken ist dort auf dem Parkplatz möglich – jemand wird die Schranke öffnen.

Wir erwarten Euch zum power point Vortrag: "Heimische Amphibien - Biologie und Schutz"

Entspanntes Kennenlernen untereinander.

 Aktuelle Infos, die Sammeltips und Weiteres liegen für Euch aus

 Auch für erfahrene Betreuer gibt es immer Neugkeiten rund um den Amphibienschutz

 Ich hoffe, dass Ihr es einrichten könnt

 Ich freue mich auf den Abend  :-)

 Brigitte Bender

Februar 2018: ... wieder sind Tausende Quadratmeter Wiese für Natur und Artenvielfalt verloren - werden soeben bebaut

Hier wurden über Jahre Erdkröten, Grasfrösche, Berg- und Teichmolche von ehrenamtlichen  Amphibienbetreuern mittels Schutzzäunen sowie per abendlicher Handabsammlung vor dem Straßentod bewahrt.

562 Amphibien in 2009, 1520 Amphibien in 2010,

1894 Amphibien in 2011

Beobachtet wurden hier außer Amphibien (4 Arten) noch Rebhühner, Feldhasen, Igel,ein Fuchs sowie einige Exemplare des Grossen grünen Heupferds, etliche Laufkäfer usw.

Dann erfolgte der Ausbau der Stromtrassen , damit Abholzung und das Plattwalzen des Bodens.

Später wurde eine Gasleitung verlegt.

Es folgten umfangreiche Bauarbeiten im Lebensraum für die Raststätte Teutoburger Wald

Nur noch 635 Amphibien konnten in 2012 notiert werden.

 

eine Gasleitung wurde verlegt, im Vordergrund steht der Amphibienschutzzaun

31. Januar 2018 ein Bauzaun umgrenzt nun tausende qm Heuwiese

Am 6. Februar 2018 sind die Bagger schon kräftig am Werk.

Das Ende einer Heuwiese mit großer Artenvielfalt.

Info's und Aktivitäten der Arbeitsgruppe

19. August 2017:  

Die Herbst-Amphibienschutzzäune an der Eickumerstraße stehen nun. Aufgrund des idealen Wetters für Amphibien hätten sie besser schon ab dem 5. August stehen dürfen.

Aber nun geht es los. Die Fangeimer wurden am Samstag, 19.08.  bereits von den Amphibienbetreuern präpariert. Die Fehler beim Aufbau der Schutzzäune wurden bereits notiert und reklamiert.

 Das 5-köpfige Team sucht noch engagierte Verstärkung, bei Interesse bitte bei der AG-Leitung B. Bender melden. Eine Einweisung usw. erfolgt direkt an den Schutzzäunen der Eickumerstraße.  Wir freuen uns auf Dich :-)

Bei der Betreuung der Herbstzäune  wird es nicht langweilig, hier kann von der kleinen diesjährigen Erdkröte über kleine und große Molche bis zum riesigen Grasfrosch alles über die Straße wollen oder bei ungeeignetem Wetter auch weniger!  

Aushang am Zaun: Leider kommt es, vor allem an Wochenenden, immer wieder vor, dass an den Fangeimern herum gefummelt wurde, meist zum Schaden von Amphibien oder Kleinsäugern und die ehrenamtlichen Betreuer haben außer dem Frust auch noch mehr Arbeit.

 Mit dem tagelangen Regenwetter im August wandern scharenweise Amphibien, nicht nur die juvenilen wandern aus den Lebensräumen im Bereich der Laichgewässer ab, sondern auch die adulten Amphibien sind unterwegs.

 

Hier ein besonders großes, prächtiges Erdkrötenweibchen von 90 mm.

28. Juli 2017 Frische Spuren eines Waschbären am Oldentruper Bach

 Oldentruper Bach:  Höhe Oldentruper Straße und Bechterdisserstraße

 Am 31. Juli wurden zwei weitere Spuren hier notiert, hin wie zurück.

Die  „neuen“ Grasfrösche und Erdkröten sind aktuell mit den Regentagen ab  Mitte Juli unterwegs.


Die jungen Erdkröten sind nun schon 20-25 mm groß, die Grasfrösche etwa 30 mm. Sie haften aufgrund ihres geringen Gewichtes auch an den Wänden des Transporteimers  und klettern und springen hoch; ein Deckel ist deshalb angesagt.

Gewässerufer auf Aktivitäten von Waschbären kontrollieren

Seit etwa 2-3 Jahren notieren Amphibienbetreuer in Bielefeld wie im weiten Umfeld, öfter und mehr als in Vorjahren, an den flachen Ufern der Laichgewässer Häute und Überreste von Amphibien.

 

Belegt durch Fotos von Wildkameras ist, dass dafür Waschbären verantwortlich sind. An diesem Tümpel notierten wir am 5. April 2017 am gesamten flachen Ufer Überreste von Amphibien.

 

Häute, Gedärm sowie unbefruchtete Laichschnüre von Erdkröten befanden sich zuhauf am flachen Uferbereich.

Weitere Häute sowie der Kopf und Arm eines Erdkrötenweibchens

 

Offenbar haben sich die Waschbären hier so satt gefressen, dass sogar das Bein eines Grasfrosches liegen blieb.

 

Hier wurden die Igel im Herbst gefüttert. Dem Waschbär schmeckt das auch.

 

Futterhäuser wurden allabendlich von Waschbären geleert. Von diesem großen Einkochkessel wurde der Deckel von Waschbären (Pfotenspuren) abgenommen und alle Haselnüsse darin gleich im Topf geknackt gefressen.

 

Gewässer an den Heeper Fichten

 

Bereits am 20. April 2017 ist etwa die Hälfte des Gewässers mit dicken Teppichen von Wattealgen bedeckt, trotz des sehr kalten Aprils mit nächtlichen Temperaturen nahe 0°C .

 

Gekochte Kartoffeln und Reis nebst Hühnchen finden sich hier neben Stellen mit aufgeweichtem gammeligen Brotresten am Gewässerufer.

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17. März 2017

Achtung heftige Amphibienwanderung ab Freitag

 

Die Amphibien wandern zurzeit vermehrt an den wärmeren Abenden zu ihren Laichgewässern. Mit dem angekündigtem Regen wird ab Freitag  die Anzahl der wandernden Amphibien weiter ansteigen.

 

Auf dem Weg zum Gewässer sitzen nun zunehmend Erdkrötenmännchen, die auf vorbei kommende Weibchen warten. Die Erdkrötenmännchen flanieren, die Fluchtbereitschaft ist herab gesetzt, das heißt, sie bleiben sitzen. 

 

 

An Spazierwegen wie Zufahrten und in Teichnähe wäre es von Nutzen ab der Dämmerung mit einer Taschenlampe den Weg abzuleuchten, bevor man auf die so genannten Flanierer und andere wandernde Amphibien tritt. 

 

DANKE  


05. Januar2017

Wir schützen Frosch & Co!

Der Winter fängt zwar soeben an, aber das Frühjahr naht!

Ab Mitte Februar kann die Amphibienwanderung zu den Laichgewässern beginnen. Außer der Temperatur ist auch die Tageslichtlänge entscheidend. Beim Start der Saison 2017 wollen wir Amphibienbetreuer in Bereitschaft stehen.

 

Im gemütlichen Kreis wird informiert (Vortrag) und geplaudert.

Auch wenn Sie vielleicht nur 30 Minuten pro Woche (am Morgen oder Abend) Zeit haben, entlastet dies schon die übrigen Amphibienbetreuer im Team oder macht sogar die tägliche Betreuung an einer Stelle erst möglich.

Das Ziel ist: an jeder Wanderstelle möglichst für jeden Wochentag einen Amphibienbetreuer (also sieben) in den Sammelplan eintragen zu können.

 

Wann beginnt die Saison? das ist jedes Jahr eine Überraschung. Frühestens geht es Ende Februar los, manchmal bis Mitte Mai.

Sie bekommen eine Einweisung vor Ort am Schutzzaun, also die Praxis. Probieren Sie es aus! Außer der Freude im Umgang mit Amphibien sowie den erreichten Artenschutz werden sie viel Neues erfahren.

Die ehrenamtlichen BetreuerInnen sind für die Zeit ihrer Tätigkeit über die Stadt Bielefeld unfallversichert.

Auf der Seite des Umweltamts unter

www.bielefeld01.de/geodaten/welcome_amphibien.php

können die einzelnen Sammelstellen auf einer Karte nebst den Infos zur jeweiligen Zaunlänge, Ansprechpartnern usw.

Alle Interessierten können sich auch melden bei B. Bender 0521/335329

 

Es werden immer ehrenamtliche Betreuer gesucht, die ein oder auch mehrmals die Woche vor allem morgens ein Stündchen Zeit haben, die Zäune zu betreuen.

 

Besonders werden neue Amphibienbetreuer gesucht für:

Eickumerstr. in Jöllenbeck

Lämershagener Str. (Höhe Parkplatz Eisgrund)

Osningstr. Höhe Haarnadelkurve

Osningstr. Rütli -Zaun (Nähe Sieker)

Selhausenstr. Selhausenhof (Hillegossen)

Heeper Fichten

Beckendorfstraße in Jöllenbeck

Bechterdisser Str. in Oldentrup

  

D A N K E

 

Mit freundlichem Gruß

Brigitte Bender


16. November 2016

Amphibien in Jöllenbeck wandern immer noch

Bis Mitte November hatten wir noch nie die Schutzzäune stehen!

2016 ist für Amphibienbetreuer aufgrund der Wetterextreme immer noch sehr anstrengend.

Lange Trockenphasen mögen Amphibien nicht, stärkeren Wind auch nicht, denn der trocknet sie auf ihren Wanderungen aus. War es dann mal nass genug, so war es meist auch zu kalt.

Das Wetter war 2016 insgesamt nicht so wie Amphibien es sich wünschten und so zog sich die Frühjahrswanderung bereits sehr lange hin. Aber das Mitte November noch die Herbst-Schutzzäune stehen, da immer noch viele Frösche unterwegs sind, das ist ungewöhnlich!

 

Am 08.11.2016 bei Schnee und – 1°C hatte wohl keiner mit Amphibien am Schutzzaun gerechnet. Aber, Irrtum: 26 Frösche sammelten die sehr engagierten Amphibienbetreuer noch ein, um sie sicher über die Straße zu bringen.

 

Mit freundlichem Gruß

Brigitte Bender

 

AG  Amphibien  &  Reptilien

des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e. V. 


19. August 2015

Unerwartet viele Amphibien zum ersten Mal am Schutzzaun von Juli bis Mitte August erfasst.

 

Der Amphibien-Schutzzaun an der Bechterdisserstraße in Oldentrup

blieb nach der Frühjahrwanderung stehen. 

Erstmalig wurde hier zwischen dem 1. Juli und dem 14. August der Schutzzaun betreut, die Sommerwanderung.

 

Das erstaunliche Ergebnis in dieser Zeit: 

871 Amphibien wurden in 1,5 Monaten notiert, eine Amphibien-Anzahl, die in Vorjahren kaum bemerkt die Straße wechselte, bzw. auch überfahren wurde?

Die Sommerwanderung der Amphibien endete am 14. August.

 

Ab 15. August begann offiziell die Herbstwanderung der Amphibien.

Das erste Wochenende 15./16. August mit Dauerregen war eine nasse Herausforderung für die zwei Amphibienbetreuer an der Bechterdisserstraße, die 213 Amphibien über die Straße setzen.

 

Am Dienstagabend saß eine diesjährige Erdkröte in der Einfahrt von Porsche an der Bechterdisserstraße, weitere kleine Erdkröten wanderten im Kreisel auf der Höhe von  Haak & Christ

 

mit freundlichen Grüßen
Brigitte Bender

0521 335329

 

weitere neue Ehrenamtliche zur Betreuung der Herbst-Schutzzäune an der Eickumerstr. werden noch immer gesucht

Kleine Erdkröte (Ekmeta) auf Finger
Kleine Erdkröte (Ekmeta) auf Finger

18. August 2015

Pressemitteilung der AG Amphibien & Reptilien des Naturwiss. Vereins für Bielefeld +Umgegend e. V.

 

Herbstwanderung Eickumerstraße in Jöllenbeck (Bereich Rachheide/Belzweg)

(ca. 1100 Meter Schutzzaun)

 

Dringend gesucht werden für die Schutzzäune an der Eickumerstraße noch mind. zwei  Ehrenamtliche, die 1x oder auch 2 x pro Woche morgens ein Stündchen Zeit haben und damit das Team ergänzen.

Die Herbstwanderung verläuft meist von Mitte August bis Mitte/Ende Oktober. (eilt also)  

Wenn diesen Herbst nicht genug Betreuer zur Verfügung stehen, ist der Schutz der wandernden Amphibien an der Eickumerstraße leider nicht durchführbar.

 

Einen sommerlichen Gruß

 

Brigitte Bender

0521 335329


28. August 2014

Schnecken gibt es viele diesen Sommer, aber es gibt auch hübsche Tigerschnegel

 

Am Amphibienschutzzaun haben wir sehr klare große Eier im Moos gefunden, wie von Schnecken, aber deren Eier sind ja milchig

Tigerschnegel gibt es hier auch - und ja, es sind die glasklaren Eier von hübschen Tigerschnegeln!

 

Die erste Eiablage erfolgt im Juli/August, die zweite im Juni/Juli des darauffolgenden Jahres. Pro Legeperiode werden zwei bis vier Gelege produziert. Diese enthalten etwa 100 bis 300 Eier je nach Größe und Ernährungszustand der Tiere.

Die Eier sind kugelig bis leicht länglich; sie messen 4 bis 5 mm im Durchmesser. Die Entwicklung dauert je nach Temperatur zwischen 19 und 25 Tagen, in Extremfällen auch 45 Tage. Allerdings werden viele Eier durch Parasitenbefall (Nematoden, Milben und Fliegen) vernichtet. Der Tigerschnegel kann zweieinhalb bis drei Jahre alt werden.

 

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt ...www.aelf-in.bayern.de/natur_umwelt/24467/index.php

 

Die Egel- oder Tigerschnecke (Limax maximus) wurde aus südlichen Breiten nach Mitteleuropa eingeschleppt und langsam nimmt ihr Vorkommen zu. Wer sie zum erstenmal zu Gesicht bekommt, ist höchst erstaunt über die eindrucksvolle Zeichnung. Die Tigerschnecke ist sehr feuchtigkeitsbedürftig und ist deshalb eher an schattigen, kühlen Orten zu finden. Gerne versteckt sie sich in Höhlen und Schächten sowie feuchten Kellern. Mit bis zu 20 cm Länge ist sie die größte hier vorkommende Schneckenart.

 

 

Da das Ansehen der Nacktschnecken nicht gerade hoch ist, fällt sie zuweilen den Nachstellungen der Gartenbesitzer anheim. Das ist schade und völlig ungerechtfertigt. Denn im Gegensatz zu anderen Nacktschnecken frisst sie ausschließlich totes Pflanzengewebe, weidet Algenbeläge auf Steinen und Hölzern ab und frisst nicht zuletzt andere Nacktschnecken.

Sie ist deshalb eher unter der Rubrik Nützling einzuordnen. Tigerschnecken im Garten sollten als Bereicherung angesehen werden.