Arbeitsgruppe Mykologie/ Pilzkunde


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitung:

Alexander Bunzel (a-bunzel@gmx.de)

Claudia Salzenberg (csalzenberg@gmx.de)

Marieluise Bongards (m.bongards@gmx.de)

 

Treffen:

jeden 2. Montag im Monat, 18 Uhr

im Naturkunde-Museum, Adenauerplatz 2/Ecke Kreuzstr.

 

Nächstes Treffen:  Montag, 11. Juni 2018

 

 

Einführung in die systematische Pilzbestimmung am  25.08 / 26.08. 2018

An diesem  Wochenende beschäftigen wir uns mit der genauen Beobachtung der Merkmale von Pilzen, die wir gemeinsam suchen werden. Das Ziel ist ein Einstieg in die systematische Pilzbestimmung, die über das häufig zufällige Blättern und Vergleichen in Pilzbüchern hinausführt. Lebensweise, Ökologie, Speisewert und Giftigkeit der Pilze werden ebenfalls Themen sein. An beiden Tagen verbinden wir eine Exkursion in nahegelegene Wälder mit theoretischer Bestimmungsarbeit im Seminarraum des Naturwissenschaftlichen Vereins.

Zeit:

25.08.2018, 09:00-17:00 Uhr

26.08.2018, 09:00-17:00 Uhr

 

Maximal 15 Teilnehmer. Kosten: 50 €, für Mitglieder 25 €. Leitung: Alexander Bunzel, Claudia Salzenberg, Marieluise Bongards. Info und Anmeldung: a-bunzel@gmx.de, m.bongards@gmx.de oder Tel. (0521) 33 58 29


Der Mairitterling ist oft schon Ende April zu finden. Er wächst gern an Wegrändern und in lichten Wäldern.

 

Der "Spitzschuppige Schirmling" - Lepiota aspera - ist kenntlich durch auffallend engstehende Lamellen,

er wird gelegentlich verwechselt mit dem "Parasol" - Macrolepiota procera.

 

Der "Parasol" oder "Riesen-Schirmling" - Macrolepiota procera - wächst gern in lockeren Kiefernwäldern und auf Heideflächen. Kaum ein anderer Blätterpilz erreicht seine Größe.

 

Achtung: Der Grüne Knollenblätterpilz - Amanita phalloides - ist tödlich giftig!

Wer Pilze zum Essen sammelt, muss diesen Pilz unbedingt kennen und vermeiden!

 

Der Goldmistpilz - Bolbitius titubans - wächst auf verrottendem Material, gern auf Grasresten


Fuchsiger Lacktrichterling - Laccaria proxima - ein typischer Pilz bodensaurer Wälder und Heiden wächst gern bei Birken. Hier sieht man, dass er zu den Weißsporern gehört.

 

Becherförmiger Drüsling - Exidia glandulosa - wächst in Regen-Perioden an berindeten, abgestorbenen Ästen vorwiegend von Eichen 

 

Der Gezonte Ohrlappenpilz - Auricularia mesenterica - ist ein seltener Verwandter der Judasohren, hier an morschem Pappelholz.

 

Judasohr - Auricularia auriculajudae

 

Der Breitblatt-Rübling - Megacollybia platyphylla - besteht fast nur aus Oberhaut und Lamellen. Mit Mycelsträngen hat er Verbindung zu oft tief vergrabenem Holz.

 

Orangebecherling - Aleuria aurantia

 

Der Ziegelrote Schwefelkopf wächst an morschen Laubholzstümpfen manchmal noch spät im Jahr. 

 

Ziele und Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft:

  • das Pilzvorkommen in der heimatlichen Natur erforschen
  • die Einbindung der Pilze in den Naturkreislauf aufzeigen
  • durch Wissensvermittlung zum Schutz von Pilzen und von Pilzsammlern beitragen.

Allen Pilzfreunden, die über das Sammeln der kleinen Delikatessen aus Wald und Flur von "Mykophagen" (Pilzessern) zu "Mykophilen" (Pilzliebhabern) geworden sind und über die kulinarische Verwendbarkeit hinaus mehr erfahren wollen über Schönheiten und Eigenarten auch kleiner, unscheinbarer Pilze, bietet die AG gemeinsame Exkursionen und Erfahrungsaustausch.

Pilzsachverstand ist auch in Zukunft nötig, um Pilzvergiftungen zu verhindern und gegebenenfalls abzuklären. Darum ist ein Ziel der AG, vertiefte Kenntnis von Speise- und Giftpilzen zu vermitteln - auch wenn der Speisewert der Pilze nicht im Vordergrund steht.

Mehr über Pilze können Sie z.B. unter diesen Links erfahren:

  • Der Tintling
    ansprechende, allgemeinverständliche Zeitschrift
  • DGfM e.V.
    Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V.

Die AG Pilze ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V.