Arbeitsgruppe Mykologie/ Pilzkunde


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitung:

Alexander Bunzel (a-bunzel@gmx.de)

Claudia Salzenberg (csalzenberg@gmx.de)

Marieluise Bongards (m.bongards@gmx.de)

 

Treffen:

jeden 2. Montag im Monat, 18 Uhr

im Naturkunde-Museum, Adenauerplatz 2/Ecke Kreuzstr.

 

Nächstes Treffen:  Montag, 12. November 2018

 

Exkursion: Samstag, 10.11.2018 um 9:00 Uhr, Parkplatz Eisgrund, Lämershagener Str.

Auch wenn es aufgrund des extrem trockenen Jahres sehr wenige Pilze gibt, freuen wir uns

an der Schönheit auch der vielen unscheinbaren Pilzarten und notieren die Vielfalt.

Wir sammeln keine Speisepilze, werden aber erklären, wie Sie lernen können, 

essbare von ungenießbaren und giftigen Pilzen zu unterscheiden.

 

 

 

 

Auf totem Holz, manchmal auch am Fuße lebender Bäume fruchtet der büschelig wachsende Hallimasch. Auch bei großer Trockenheit findet er noch genügend Feuchtigkeit in morschem Holz. Viele Pilzsammler freuen sich dann über eine unverhoffte Ernte.  Aber Vorsicht: Roh oder ungenügend gegart ist der Hallimasch giftig!


Der "Spitzschuppige Schirmling" - Lepiota aspera - ist kenntlich durch auffallend engstehende Lamellen,

er wird gelegentlich verwechselt mit dem "Parasol" - Macrolepiota procera.

 

Der "Parasol" oder "Riesen-Schirmling" - Macrolepiota procera - wächst gern in lockeren Kiefernwäldern und auf Heideflächen. Kaum ein anderer Blätterpilz erreicht seine Größe.

 

Achtung: Der Grüne Knollenblätterpilz - Amanita phalloides - ist tödlich giftig!

Wer Pilze zum Essen sammelt, muss diesen Pilz unbedingt kennen und vermeiden!

 

Der Goldmistpilz - Bolbitius titubans - wächst auf verrottendem Material, gern auf Grasresten


Fuchsiger Lacktrichterling - Laccaria proxima - ein typischer Pilz bodensaurer Wälder und Heiden wächst gern bei Birken. Hier sieht man, dass er zu den Weißsporern gehört.

 

Becherförmiger Drüsling - Exidia glandulosa - wächst in Regen-Perioden an berindeten, abgestorbenen Ästen vorwiegend von Eichen 

 

Der Gezonte Ohrlappenpilz - Auricularia mesenterica - ist ein seltener Verwandter der Judasohren, hier an morschem Pappelholz.

 

Judasohr - Auricularia auriculajudae

 

Der Breitblatt-Rübling - Megacollybia platyphylla - besteht fast nur aus Oberhaut und Lamellen. Mit Mycelsträngen hat er Verbindung zu oft tief vergrabenem Holz.

 

Orangebecherling - Aleuria aurantia

 

Der Ziegelrote Schwefelkopf wächst an morschen Laubholzstümpfen manchmal noch spät im Jahr. 

 

Ziele und Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft:

  • das Pilzvorkommen in der heimatlichen Natur erforschen
  • die Einbindung der Pilze in den Naturkreislauf aufzeigen
  • durch Wissensvermittlung zum Schutz von Pilzen und von Pilzsammlern beitragen.

Allen Pilzfreunden, die über das Sammeln der kleinen Delikatessen aus Wald und Flur von "Mykophagen" (Pilzessern) zu "Mykophilen" (Pilzliebhabern) geworden sind und über die kulinarische Verwendbarkeit hinaus mehr erfahren wollen über Schönheiten und Eigenarten auch kleiner, unscheinbarer Pilze, bietet die AG gemeinsame Exkursionen und Erfahrungsaustausch.

Pilzsachverstand ist auch in Zukunft nötig, um Pilzvergiftungen zu verhindern und gegebenenfalls abzuklären. Darum ist ein Ziel der AG, vertiefte Kenntnis von Speise- und Giftpilzen zu vermitteln - auch wenn der Speisewert der Pilze nicht im Vordergrund steht.

Mehr über Pilze können Sie z.B. unter diesen Links erfahren:

  • Der Tintling
    ansprechende, allgemeinverständliche Zeitschrift
  • DGfM e.V.
    Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V.

Die AG Pilze ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V.