Arbeitsgruppe Mykologie/ Pilzkunde


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitung:

Alexander Bunzel (a-bunzel@gmx.de)

Claudia Salzenberg (csalzenberg@gmx.de)

Marieluise Bongards (m.bongards@gmx.de)

 

Treffen:

jeden 2. Montag im Monat, 18 Uhr

im Naturkunde-Museum, Adenauerplatz 2/Ecke Kreuzstr.

 

 

Nächstes Treffen:  13. November 2017

 

 


Der "Spitzschuppige Schirmling" - Lepiota aspera - ist kenntlich durch auffallend engstehende Lamellen,

er wird gelegentlich verwechselt mit dem "Parasol" - Macrolepiota procera.

 

Der "Parasol" oder "Riesen-Schirmling" - Macrolepiota procera - wächst gern in lockeren Kiefernwäldern und auf Heideflächen. Kaum ein anderer Blätterpilz erreicht seine Größe.

 

Achtung: Der Grüne Knollenblätterpilz - Amanita phalloides - ist tödlich giftig!

Wer Pilze zum Essen sammelt, muss diesen Pilz unbedingt kennen und vermeiden!

 

Der Goldmistpilz - Bolbitius titubans - wächst auf verrottendem Material, gern auf Grasresten

 

Fuchsiger Lacktrichterling - Laccaria proxima - ein typischer Pilz bodensaurer Wälder und Heiden wächst gern bei Birken. Hier sieht man, dass er zu den Weißsporern gehört.

 

Der Mairitterling ist oft schon Ende April zu finden. Er wächst gern an Wegrändern und in lichten Wäldern.

 

Becherförmiger Drüsling - Exidia glandulosa - wächst in Regen-Perioden an berindeten, abgestorbenen Ästen vorwiegend von Eichen 

 

Der Gezonte Ohrlappenpilz - Auricularia mesenterica - ist ein seltener Verwandter der Judasohren, hier an morschem Pappelholz.

 

Judasohr - Auricularia auriculajudae

Der Breitblatt-Rübling - Megacollybia platyphylla - besteht fast nur aus Oberhaut und Lamellen. Mit Mycelsträngen hat er Verbindung zu oft tief vergrabenem Holz.

 

Orangebecherling - Aleuria aurantia

 

Wurzelbecherling - Sowerbyella radiculata

 

Der Ziegelrote Schwefelkopf wächst an morschen Laubholzstümpfen manchmal noch spät im Jahr. 

 

Der Samtfuß-Rübling ist ein typischer Winterpilz, der seine Fruchtkörper oft erst nach einer Frostperiode entwickelt. Als Saprophyt wächst er auf vielen Laubhölzern, besonders gern auf Weiden.

 

Ziele und Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft:

  • das Pilzvorkommen in der heimatlichen Natur erforschen
  • die Einbindung der Pilze in den Naturkreislauf aufzeigen
  • durch Wissensvermittlung zum Schutz von Pilzen und von Pilzsammlern beitragen.

Allen Pilzfreunden, die über das Sammeln der kleinen Delikatessen aus Wald und Flur von "Mykophagen" (Pilzessern) zu "Mykophilen" (Pilzliebhabern) geworden sind und über die kulinarische Verwendbarkeit hinaus mehr erfahren wollen über Schönheiten und Eigenarten auch kleiner, unscheinbarer Pilze, bietet die AG gemeinsame Exkursionen und Erfahrungsaustausch.

Pilzsachverstand ist auch in Zukunft nötig, um Pilzvergiftungen zu verhindern und gegebenenfalls abzuklären. Darum ist ein Ziel der AG, vertiefte Kenntnis von Speise- und Giftpilzen zu vermitteln - auch wenn der Speisewert der Pilze nicht im Vordergrund steht.

Mehr über Pilze können Sie z.B. unter diesen Links erfahren:

  • Der Tintling
    ansprechende, allgemeinverständliche Zeitschrift
  • DGfM e.V.
    Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V.

Die AG Pilze ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V.